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Leben statt funktionieren: eine Handvoll kleiner Tipps

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Die To-do-Liste ist lang und ständig kommt Neues dazu? Um sich zu erden statt zu verausgaben, sind manchmal kleine Übungen sinnvoll. Diese einfachen fünf Tipps der Zeitschrift «Psychologie Heute compact» (Ausgabe 84) können helfen, ungesundem Stress die Rote Karte zu zeigen.
1. Kurze Auszeit-Momente einbauen
Schon fünf Minuten können guttun. Schauen Sie aus dem Fenster, denken Sie an etwas Schönes oder strecken Sie sich. Alle 70 bis 90 Minuten braucht unser Gehirn eine Pause vom konzentrierten Arbeiten, heißt es in der Zeitschrift.
2. Achtsamkeit üben
Ebenfalls ein in den Alltag eingebauter ruhiger Moment - konzentrieren Sie sich auf Ihre Wahrnehmung. Zählen Sie innerlich jeweils fünf Dinge auf, die Sie sehen, hören und spüren.
3. Prioritäten setzen
Sortieren Sie die Aufgaben nach den Kategorien «dringlich» und «wichtig». Was beide Kategorien erfüllt, wird zuerst erledigt. Wer die To-dos so einteilt, vermeidet eher, dass sich Dringliches immer wieder vor das Wichtige schiebt. Beispiel: Pausen sind wichtig, aber nicht dringlich - man neigt daher dazu, sie in einem vollen Tag immer aufzuschieben, was aber unklug ist.
4. Schönen Termin vereinbaren
Machen Sie immer wieder Termine fest, die Ihnen Freude bereiten. Das kann ein Date mit dem Partner oder der Partnerin sein, aber auch etwas, das Sie allein unternehmen. Achtung: Wenn Sie merken, dass Sie für Ihren Termin eigentlich keine Zeit haben, ist das ein Warnsignal für zu viel anderes, das reduziert werden sollte.
5. Bilanz ziehen
Beurteilen Sie am Ende Ihres Tages alle Tätigkeiten. Was sich gut angefühlt hat, bekommt ein Plus, was belastend war, ein Minus. Beispiel für ein Doppelminus: Die Kinder mussten angezogen werden und man selbst wollte schnell los. Kommen Sie Ihren Minus-Phasen auf die Spur und versuchen Sie herauszufinden, wie es anders gehen könnte.
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(17.04.2026)


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